Skoliosezentrum

(je nach Schwere der Skoliose und Diagnose vom Arzt)

Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth ist eine deformitätsspezifische Rückenschule, welche einer seitlichen Verbiegung der Wirbelsäule, die mit einer Drehung der Wirbelkörper einhergeht, entgegenwirkt.

Weiterführende Informationen unter
www.schroth-skoliosebehandlung.de.

Parallel zur Schroth-Therapie wenden wir ergänzende krankengymnastische Behandlungsmethoden und KG-Techniken an:

  • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitazion (PNF) als gezielte Anregung und Kräftigung stützender Muskulaturgruppen zur Bewegungserleichterung und Anbahnung von Bewegungsabläufen.
  • Funktionelle Bewegungstechnik nach Klein-Vogelbach (FBL) 
    Technik in der die exakte Beobachtung von Statik und Bewegung dem Patienten vermittelt wird.

Weiterführende Informationen unter
www.fbl-klein-vogelbach.org

  •  Dorntherapie
    Einrichten/ Ausrichten der verdrehten Wirbel durch manuelle Mobilisationstechniken.
  • Manuelle Therapie nach Kaltenborn.
  • Osteopathische Skoliosebehandlung
  • Gruppengymnastik
  • Orthopädisches Yoga
  • Korsetttherapie
  • Wirbelsäulen-Operation
    Eine Operation eignet sich für sehr starke Skoliosen, welche anderweitig nicht therapiert werden können.

Was ist Skoliose?

Skoliose (altgriechisch: skolios „krumm“) ist eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel, welche nicht mehr vollständig aufgerichtet werden kann. Die Wirbelsäule bildet dabei in der Regel mehrere, einander gegenläufige Bögen, die sich kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrecht zu erhalten (S-Form). Eine bestehende Seitwärtsverbiegung ohne entsprechende Verdrehung ist jedoch keine Skoliose im engeren Sinn.

Ursache

Die Skoliose zählt zu den Wachstumsdeformitäten. Sie entsteht und verschlechtert sich während der Jugend in Zeiten verstärkten Körperwachstums, zum Beispiel in den pubertären Wachstumsschüben.

In etwa 80% aller Fälle ist die Ursache unbekannt. Diese Skoliosen werden als idiopathisch bezeichnet. Idiopathische Skoliosen kommen bei Mädchen etwa viermal häufiger vor als bei Jungen.

Die verbleibenden 20% entstehen in Folge von Wirbelfehlbildungen, wie zum Beispiel dem Klippel-Feil-Syndrom, Nerven- und Muskelerkrankungen, wie beispielsweise Polio, Erkrankungen des Bindegewebes, des Knochenstoffwechsels, durch Gewalteinwirkung und Amputationen, wie zum Beispiel nach Unfällen oder Tumoroperationen, durch schwere Narbenbildung, beispielsweise bei Kindern nach Herzoperationen, oder Beinlängendifferenzen.

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Rita Klyban & Roman Skazhenikov